George Michael „hat Haftstrafe verdient“

Für George Michael war seine vierwöchige Haft eine gerechte Strafe. Er ist im Juli unter Cannabis-Einfluss mit seinem Range Rover in das Schaufenster eines Fotogeschäfts in London gekracht. Dafür schämt er sich, sagte der 47-jährige in einem BBC-Radiointerview.

Für den Unfall wurde er im September zu acht Wochen Gefängnis verurteilt, die Hälfte davon wurde zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem musste er 1.250 Pfund – etwa 1.500 Euro – Strafe zahlen. Den Führerschein, den er erst kurze Zeit zuvor nach zwei Jahren wiederbekommen hat, musste er diesmal für fünf Jahre abgeben.

Besonders peinlich ist es Michael, dass es nicht der erste Vorfall unter Drogeneinfluss war: „Es war eine Schande, es immer wieder gemacht zu haben, deshalb dachte ich, es ist mein Karma, dafür jetzt die Rechnung zu bekommen. Ich ging ins Gefängnis. Ich habe meine Rechnung bezahlt“, so der Sänger. Die Zeit im Gefängnis sei ihm leichter gefallen, weil er gedacht habe, er habe die Strafe verdient.

Dem entsprechend hat er auch die erste Nacht hinter Gittern ertragen: „Ich habe mich nicht bemitleidet. Ich dachte nur ‚Gott, ist das hier schmutzig'“. Seine Lektion dürfte der Sänger aber gelernt haben: Die letzte Nacht in Haft sei dann aber „großartig“ gewesen, schwärmt er im BBC-Interview: Alle Wächter und Häftlinge haben ein Autogramm von ihm bekommen, einige auf offiziellem Papier der Haftanstalt.