Montag, 24. Juni 2024
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„Grindr“ jetzt auch für Android-Handys

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Für schwule iPhone-User ist Grindr eine der beliebtesten Apps. Nun gibt es den Dating-Finder auch für die Android-Plattoform.

Grindr ist eine „Dating App“. Sie zeigt an, welche User in der Umgebung gerade online sind und listet sie nach Entfernung geordnet auf. Dann kann man mit diesen Usern über das Mobiltelefon chatten oder ihnen Fotos schicken. Bei beiderseitigem Gefallen solle einem Date dann nichts im Weg stehen.

Bis jetzt nutzen nach Angaben des Anbieters bereits 1,5 Millionen Nutzer aus 180 Ländern auf dem iPhone und dem iPad die Applikation. Da Android mittlerweile noch stärker verbreitet ist als das iPhone-Betriebssystem iOS, steht einem verstärkten Kennenlernen nichts mehr im Raum. Eine Beta-Version für Blackberry-Smartphones ist ebenfalls in Entwicklung.

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Die Basisversion von Grindr ist kostenlos. Mehr Funktionen bietet die „Xtra“-Version um € 2,39, die bei iPhones getrennt heruntergeladen werden muss. In der Android-Version ist sie die ersten sieben Tage aktiviert, danach müssen die Zusatzfunktionen auch hier gekauft werden.

Erste Nutzerberichte zeigen aber, dass Android-User noch etwas warten sollten, bis die Startschwierigkeiten ausgeräumt sind: So soll Grindr den Handyakku stark belasten und auch sonst eher instabil sein und zum Absturz neigen.

Allerdings gelten auch für Android-User die strengen Nutzungsbestimmungen von Grindr. Diese mussten erlassen werden, um einen Rausschmiss des Programms aus dem moralisch sauberen App Store zu verhindern. Auf den öffentlich zugänglichen Profilbildern darf – vereinfacht gesagt – deshalb so wenig Haut wie möglich gezeigt wird, Perspektiven unter der Gürtellinie sind praktisch tabu.

Trotzdem konnte das den Erfolg von Grindr nicht stoppen. Der Entwickler möchte deshalb auch eine Version für Heteros und eine eigene für Lesben auf den Markt bringen.

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