Google feiert „LGBT History Month“

Auch dieses Jahr feiert der Suchmaschinenriese Google den „LGBT History Month“, mit dem der Geschichte der schwul-lesbischen Bewegung gedacht wird. Wer nach Begriffen wie „Gay“ oder „Queer“ sucht, findet beim Suchbutton einen Regenbogen.

Dass Google sich für Lesben und Schwule einsetzt, hat Tradition: So zahlt der Konzern in den USA gleichgeschlechtlichen Mitarbeitern den Teil der Steuern, den sie durch Benachteiligungen des Staates verlieren. In einem Werbespot für den Google-eigenen Browser „Chrome“ wurde als Beispielvideo ein Spot der schwullesbischen Aktion „It gets better“ gezeigt.

Einigen schwullesbischen Aktivisten geht der Regenbogen auf der Ergebnisseite aber nicht weit genug: Nicolas Jackson, Kommentator für die Zeitschrift „The Atlantic“ hätte gerne ein schwul-lesbisches Google Doodle. Diese Logo-Variante würden nämlich alle Besucher von Google sehen, nicht nur diejenigen, die einen bestimmten Begriff suchen. „Ich will gleich behandelt werden wie Vivaldi, der sogar 269 Jahre nach seinem Tod noch gefeiert wird“, fordert Jackson.

Der „LGBT History Month“ wird seit 1994 begangen. Auch die Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama haben ihn anerkannt und Grußworte verfasst.