Mittwoch, 28. Februar 2024
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George Clooney sind Schwulengerüchte ’scheißegal‘

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Der US-Schauspieler George Clooney will Gerüchte, er sei schwul, nie dementieren. Das wäre „unfair und gemein“ gegenüber der schwullesbischen Community, so der 50-Jährige in einem Interview mit dem US-Schwulenmagazin „The Advocate“.

„Ich finde das lustig“, so Clooney. „Aber das Letzte, was ihr mich sehen werdet, ist, dass ich umherspringe und sage ‚Das sind Lügen!‘ Das wäre unfair und gemein gegenüber meinen guten Freunden in der schwul-lesbischen Community“

Und der Schauspieler weiter: „Ich lasse nicht zu, dass irgendwer glaubt, schwul zu sein ist schlecht. Mein Privatleben ist privat, und ich bin damit sehr glücklich. Wem tut es weh, wenn jemand glaubt, ich wäre schwul? Wenn ich schon lange tot bin, wird es noch immer Leute geben, die sagen, ich war schwul. Mir ist das scheißegal“, so Clooney zum „Advocate“.

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In dem Interview sagte Clooney außerdem, dass er die Öffnung der Ehe für ein Bürgerrechtsthema halte: „Wenn man sagt, jemand hat sich dafür entschieden, schwul zu sein, kann man sagen, es ist kein Bürgerrechtsthema. Aber ich glaube, dieser Teil der Argumentation sich so schnell ändert, besonders bei jungen Menschen. Wenn das einmal weg ist, wenn die Leute verstehen, dass man nicht einfach aufwacht und sich entschließt, schwul zu sein, glaube ich, dass der nächste Schritt natürlich folgt.“

Clooney, der selbst in Hollywood als eingefleischter Junggeselle gilt, unterstützt die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule seit Langem. Erst vor kurzem sagte er, der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney, der gegen die Öffnung ist, stehe „auf der falschen Seite der Geschichte“.

Clooney würde auch auf der Leinwand eine schwule Rolle spielen: „Ich tue mit Sicherheit nichts, um das zu vermeiden. Solange es ein gutes Skript ist, bin ich an Bord.“ Dass das kein Lippenbekennnis ist, zeigt Clooney am 3. März: Da spielt er bei einem Theaterstück von Dustin Lance Black mit, in dem es um die Volksabstimmung zum Verbot der Ehe-Öffnung in Kalifornien geht. Seine Kollegen bei dem Stück, das nur einmal aufgeführt wird, sind unter andrem Kevin Bacon, Chris Colfer, Jamie Lee Curtis und George Takei. Die Einnahmen gehen an die „American Foundation for Equal Rights“.

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