Vorverkauf für Lady-GaGa-Konzert in Wien startet morgen

Sie ist Sängerin, Gesamtkunstwerk und eine der überzeugendsten Akivistinnen für Lesben- und Schwulenrechte: Am 29. Juli kommt Lady GaGa für ein Konzert in die Wiener Stadthalle. Morgen, Samstag, um 10.00 Uhr startet dafür der Karten-Vorverkauf

Neben der österreichischen Hauptstadt sind auch Köln, Hannover oder Zürich Schauplätze des „The Born This Way Ball“. Und Lady GaGa scheint die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen: „The Haus of Gaga und ich arbeiten schon seit Monaten daran, eine spektakuläre Bühne zu erschaffen. ‚The Born This Way Ball‘ ist eine Elektro-Metal Pop-Oper. Es ist die Geschichte des Anfangs, der Genese des Kingdom of Fame, wie wir auf die Welt kamen und wie wir feiernd sterben werden.“

Die Welttournee startet Ende April in Südkorea und führt Lady GaGa dann nach Neuseeland und Australien. Im Sommer kommt die Tour nach Europa, wo insgesamt 21 Konzerte geplant sind, das Letzte am 6. Oktober in Barcelona.

In einigen Städten gibt es auch einen „Monster Pit“ – einen Bereich, der ganz nah bei Lady GaGa ist. Die Karten dafür sind vor allem für jede reserviert, die besonders lange warten oder sich ganz GaGa-like für den „The Born This Way Ball“ hergerichtet haben.

Lady GaGa gilt als derzeit erfolgreichste Musikerin: Ihre Alben “The Fame”, “The Fame Monster” und “Born This Way” verkauften sich weltweit bereits über 21 Millionen Mal, ihre Singles sogar über 65 Millionen Mal. Auf Twitter hat sie über 21 Millionen Fans, auch auf Facebook folgen ihr 50 Millionen Menschen. Auf YouTube wurden ihre Videos bereits über zwei Milliarden Mal angesehen.

Trotzdem hat Lady GaGa, die bürgerlich Stefani Joanne Angelina Germanotta heißt, nicht vergessen, dass sie ihre ersten Erfolge in der Schwulenszene von New York gefeiert hat. So kämpfte sie in den USA gegen die „Don’t Ask, Don’t Tell“-Regelung im Militär, die von Präsident Barack Obama später auch abgeschafft wurde. Um nachhaltig etwas gegen Schwulen-Mobbing unter Jugendlichen und Homophobie zu unternehmen, gründete sie Anfang 2012 gemeinsam mit ihrer Mutter Cynthia und anderen Organisationen die “Born This Way”-Foundation. Die Stiftung soll nicht nur gegen Phänomene wie Mobbing gegen junge Schwule und Lesben vorgehen, sondern betroffenen Jugendlichen auch die Möglichkeit gegeben, selbst dagegen zu handeln.

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