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Zeichner bestätigt: ‚Batman ist schwul‘

Spätestens, seit George Clooney und Chris O’Donnell in „Batman & Robin“ in engen Latexkostümen herumturnten, haben wir uns über die sexuelle Orientierung des Superhelden unsere Gedanken gemacht. Jetzt bestätigt einer der Zeichner: Batman ist schwul.

In der Mai-Ausgabe des „Playboy“ plaudert Comic-Autor Grant Morrison aus dem Nähkästchen: „All diese Frauen, die Lust auf ihn haben und um an ihn heranzukommen in Fetisch-Kleidung auf Dächern herumspringen. Doch er ist überhaupt nicht interessiert und hängt lieber mit dem Butler und Robin herum.“

Für Morrison, der mit Unterbrechungen seit 2006 an den „Batman“-Comics arbeitet, ist der Fledermausmann „sehr, sehr schwul. Es gibt da wirklich keine Zweifel.“ Das meine er nicht abwertend – die Homosexualität sei dem Superheld einfach zu eigen: „Ich glaube, deswegen mögen die Leute ihn auch“, ist sich der 52-Jährige sicher.

Neu sind die Gerüchte um Batmans sexuelle Orientierung nicht. So hat ihn der Psychiater Frederic Wertham bereits 1954 geoutet: Die Geschichten seien im psychologischen Sinn gesehen schwul, analysierte der Experte.

Erneut brodelte die Gerüchteküche um Batmans Liebesleben, als der offen schwule Regisseur Joel Schumacher die Geschichten des Superhelden verfilmte. In „Batman Forever“ und „Batman & Robin“ haben die Latexanzüge deutliche Beulen zwischen den Beinen und ausgeprägte Brustwarzen. In der Online-Enzyklopedie Wikipedia gibt es sogar einen eigenen Eintrag über die homosexuellen Tendenzen bei Batman.

Der erste Batman-Comic erschien übrigens vor 73 Jahren. Ende Juli will Regisseur Christopher Nolan seine „Batman“-Trilogie mit dem Film „The Dark Knight Rises“ beenden. Die Hauptrolle spielt Christian Bale.

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