Freitag, 23. Februar 2024
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Nach einem Jahr sechs Eingetragene Partnerschaften in Liechtenstein

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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen – auch in Liechtenstein. Gut ein Jahr, nachdem auch dort Eingetragene Partnerschaften für Lesben und Schwule ermöglicht wurden, haben sich insgesamt sechs Paare verpartnern lassen.

Zum Vergleich: In Vorarlberg haben sich ersten Jahr nach Einführung der Eingetragenen Partnerschaft 13 gleichgeschlechtliche Paare Ja-Wort gegeben. Wie die Tageszeitung „Liechtensteiner Vaterland“ schreibt, haben sich drei schwule und drei lesbische Paare bis jetzt getraut. Je ein weiteres Paar planen gerade ihre Verpartnerung in der Hauptstadt Vaduz. Die bisherigen Erfahrungen seien positiv, so der Standesbeamte Hansjorg Meier.

Schwule und Lesben können seit 1. September 2011 eine Eingetragene Partnerschaft nach Schweizer Vorbild eingehen. Diese hat weniger Rechte als eine heterosexuelle Ehe. Bei einer von Homo-Gegnern erzwungenen Volksabstimmung votierten mehr als zwei Drittel der Wähler für die Einführung dieser „Ehe light“.