Brigitte empfiehlt schwules Huhn zu Weihnachten

Ein Rezept auf der Internetseite des beliebten deutschen Frauenmagazins „Brigitte“ sorgt in der Community für Kopfschütteln: Als „schnellstes Weihnachtsrezept“ wird dort „schwules Huhn“ empfohlen.

Die Zubereitung ist einfach: „Die Zitrone mehrfach mit einer Gabel einstechen, dann dem Huhn in den ‚Hintern‘ schieben“, schreibt „Brigitte.de“-User Uwe, der das Rezept online gestellt hat. Eine Stunde später ist das Zitronenhuhn dann schon fertig.

Die Bezeichnung kommt übrigens aus dem Portugiesischen. Dort heißt das Rezept „frango paneleiro“ – was zwar etwas lyrischer klingt, aber das Gleiche bedeutet. Ob der Name aber deshalb auch wörtlich ins Deutsche übersetzt werden muss, ist fraglich. Auch auf anderen Rezeptseiten wie kochbar.de ist das schwule Huhn online – allerdings ohne homophobe Zubereitungsempfehlung. Billige Zoten wie „Hähnchen vom anderen Ufer *zwinker*“ bleiben aber auch hier bei den Kommentaren nicht aus, andere bewerten das Rezept „schon allein für den Namen“ mit der Höchstnote.

Eine Stellungnahme der Seitenbetreiber liegt nicht vor.

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