Sonntag, 14. Juli 2024
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Sizzla will sich nicht mit Lesben und Schwulen versöhnen, sondern sie brennen sehen

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Lange war es still um die „Hass-Sänger“ aus Jamaika, die in einigen ihrer Lieder offen zur Ermordung von Lesben und Schwulen aufrufen. Nun hat Sizzla wieder für Schlagzeilen gesorgt und Schwulen das (Fege-)Feuer gewünscht.

Sizzla schlägt Unterstützungs- und Friendsangebot ab

Um die angespannte Lage zu beruhigen, hat die jamaikanische Lesben- und Schwulengruppe „J-FLAG“ angeboten, Sänger bei ihren internationalen Auftritten zu unterstützen, wenn diese im Gegenzug ihre homofeindlichen Gebärden einstellten. Bei Sizzla stießen sie damit auf taube Ohren.

In der Tageszeitung „Jamaica Gleaner“ erklärte der 36-Jährige: „Ich will keinen Homosexuellen als Sponsor“. Die Begründung dafür finde er in seinem Glauben: „Wir leben nach den Prinzipien, die vom Allmächtigen vorgegeben sind und unsere Bibel verurteilt Homosexuelle komplett. Wir sind dagegen, also brauchen wir nicht deren Unterstützung“, erklärte er der Zeitung. Und fügte hinzu: „Mögen sie im Feuer brennen“.

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Auftritte in Europa bleiben deshalb unwahrscheinlich

Damit dürfte er auch seine europäischen Fans vergrämen. Denn Europa-Konzerte von Sizzla weiter eine Seltenheit bleiben: Immer wieder mussten sie abgesagt werden – wegen Gegendemos und Protesten, aus Sicherheitsgründen, oder weil gegen den Jamaikaner ein Einreiseverbot verhängt wurde.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Dancehall-Sänger uneinsichtig ist. Nach mehreren Auftrittsverboten hat Sizzla 2007 den Song „Nah Apologize“ aufgenommen, in dem er Lesben und Schwulen des Rassismus bezichtigt und weitere homophobe Gewalt androht. So heißt es im Text: „Ein Rastamann entschuldigt sich nicht bei Schwuchteln. Wenn ihr schwarze Menschen disst, werde ich auf euch mit meiner Waffe schießen“.