Olympiasieger Sidney Crosby gegen russisches ‚Anti-Propaganda-Gesetz‘

Nun äußern sich auch immer mehr Sportler kritisch über die Gesetze gegen „Homo-Propaganda“ in Russland. Fünf Monate vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat sich nun Eishockey-Olympiasieger Sidney Crosby auf die Seite gleichgeschlechtlich liebender Athleten und Fans gestellt.

„Diese Entscheidungen und diese Gesetze sind etwas, mit dem ich persönlich nicht übereinstimme“, so der 26-jährige Kanadier gegenüber der US-Sportplattform ESPN.com. Füu ihn habe jeder „das gleiche Recht zu spielen, das haben wir immer unterstützt“.

Crosby ist einer der erfolgreichsten Eishockey-Spieler der Welt. Im Jahr 2009 hat er den Stanley-Cup gewonnen, zur Zeit spielt er in der nordamerikanischen Profiliga NHL für die Pittsburgh Penguins.

Auch das Internationale Olympische Komitee hat sich kritisch zu dem von Präsident Putin unterzeichneten Gesetz gegen „Homo-Propaganda“ ausgesprochen. Man betont, von der russischen Regierung eine Garantie erhalten zu haben, dass die Spiele „für alle offen sein werden, frei von Diskriminierung. Das gilt für Zuschauer, Funktionäre, Medien und natürlich Sportler“ – was die russische Regierung übrigens offiziell bestreitet.

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