Orlando Cruz verliert WM-Kampf – und wird heiraten

Der erste offen schwule Boxer der Welt, Orlando Cruz aus Puerto Rico, hat seinen ersten WM-Kampf verloren. Doch nun möchte er seinen langjährigen Partner heiraten.

In Las Vegas kämpfte Cruz um den vakanten Titel des WBO-Weltmeisters im Federgewicht. Allerdings unterlag der 32-Jährige gegen den Mexikaner Orlando Salido durch technischen K.O. in der siebten Runde. Es war seine dritte Niederlage im 23. Profikampf. „Er hat mich wirklich gut getroffen. Bis dahin dachte ich, der Kampf wäre eng. Es ging hin und her“, ärgert sich Cruz.

Cruz hatte den Kampf auch der LGBT-Community gewidmet. Er sagte: „ch kämpfe für meine Familie, meinen Trainer, mein Team, jeden, der mir aus er ganzen Welt seit meinem Outing geschrieben hat, und auch der LGBT-Community. Sie alle haben Sandkörner zu dem Traum beigetragen, den ich aufgebaut habe“.

Doch auch, wenn er den Kampf um die Weltmeisterschaft verloren hatte – das Herz seines langjährigen Partners José Manuel hat er gewonnen: Über Facebook machte ihm der Boxer einen Heiratsantrag – und er sagte ja. Nun soll im Dezember in New York geheiratet werden.