Wieder weniger Verpartnerungen in Österreich

Die Zahl der Eingetragenen Partnerschaften in Österreich ist im Jahr 2013 erneut leicht zurückgegangen. So haben sich letztes Jahr 368 schwule und lesbische Paare das Ja-Wort gegeben – um 18 oder 4,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Männliche Paare waren mit 55 Prozent österreichweit in der Mehrheit, in fünf Bundesländern ließen sich allerdings mehr Frauenpaare auf eine Eingetragene Partnerschaft ein. Am öftesten waren die Partner zwischen 30 und 49 Jahre alt. 86,8 Prozent waren vor der Eingetragenen Partnerschaft ledig, der Rest war größtenteils geschieden.

4 von 10 Partnerschaften in Wien

Im Bundesland-Ranking liegt wenig überraschend wieder Wien vor. Hier wurden 159 Partnerschaften geschlossen, das sind mehr als 40 Prozent. Dahinter liegen Niederösterreich mit 42, die Steiermark mit 35 und Tirol mit 33 Eingetragenen Partnerschaften. In diesen Bundesländern ging die Zahl der Partnerschaften zurück. Auch in Oberösterreich gab es im Vorjahr mit 32 Eingetragenen Partnerschaften weniger als im Jahr zuvor.

In vier Bundesländern gab es mehr Eingetragene Partnerschaften als im Jahr zuvor: Im Burgenland stieg die Zahl von sieben auf zehn, in Kärnten von zwölf auf 22, in Salzburg leicht von 19 auf 20 und in Vorarlberg gab es eine Verdopplung von sieben auf 15.

Gut 40 Prozent der Partnerschaften multinational

In einen knappen Drittel der geschlossenen Partnerschaften hatte ein Partner keine österreichische Partnerschaft, bei zehn Prozent waren beide keine Österreicher. Bei 60 Prozent der Verpartnerungen waren beide Partner österreichische Staatsbürger.