Billie Jean King bei der Abschlussfeier in Sotschi

Zur Eröffnung der Olympischen Spiele konnte die offen lesbische Tennislegende Billie Jean King nicht reisen. Dafür kommt sie am Sonntag zur Schlussfeier. Das wurde jetzt bekannt.

Die 70-Jährige werde neben Vize-Außenminister William J. Burns und den früheren Eisschnellläufern Bonnie Blair und Eric Heiden der Zeremonie beiwohnen, so das Weiße Haus. Ihre Nominierung gilt als deutliches Signal gegen die lesben- und schwulenfeindlichen Gesetze in Russland.

Auf Wunsch von Präsident Barack Obama sollte sie an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele am 7. Februar teilnehmen. Diese Reise musste sie aber ablehnen, weil ihre Mutter schwer erkrankt war. Sie starb am Tag der Eröffnungsfeier.

In ihrer aktiven Zeit als Tennisspielerin gewann Billie Jean King zwölf Grand-Slam-Turniere. Heute ist sie unter anderem Berater von US-Präsident Obama in den Bereichen Fitness, Sport und Ernährung.