Hugh Jackman und seine Frau stimmen für Ehe-Öffnung

Der Schauspieler twitterte seine Unterstützug für schwule und lesbische Paare in seiner Heimat Australien

Hugh Jackman
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Per Brief können die Australier derzeit abstimmen, ob die Ehe auf dem fünften Kontinent für schwule und lesbische Paare geöffnet werden soll. Zwei, die mit „Ja“ stimmen werden, sind „Wolverine“-Darsteller Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness. Das hat der 48-Jährige nun auf Twitter bestätigt.

„Wir glauben, dass alle Australier es verdienen, vor dem Gesetz gleich behandelt zu werden. Darum stimmen Deb und ich mit JA – #equality und #love!“, twitterte der beliebte Schauspieler. In der Community sorgt das Bekenntnis für Freude. Ein schwuler Fan antwortete Jackmann etwa erfreut auf Twitter: „Wir haben Wolverine auf unserer Seite, ihr Bitches. Was wollt ihr dagegen tun?“

Schon in der Vergangenheit hat sich Hugh Jackman für LGBT-Rechte eingesetzt

Dieses Bekenntnis zugunsten der Ehe-Öffnung ist keine große Überraschung: Der Schauspieler gilt als großer Unterstützer von LGBT-Rechten, obwohl er selbst heterosexuell ist – was sowohl er als auch seine Frau bei verschiedenen Gelegenheiten bekräftigen mussten. Bereits im Jahr 2012 gehörte Hugh Jackman zu einer Gruppe australischer Promis, die eine Öffnung der Ehe forderten.

„In einer Ehe sollte es um Liebe und Respekt gehen, nicht um Diskriminierung“, hieß es damals in einer gemeinsamen Erklärung: „Australien ist am besten, wenn wir gleiche Rechte über Vorurteile und Angst stellen. (…) Die Ehe-Öffnung wird helfen, Diskriminierungen gegen gleichgeschlechtliche Paare und ihre Kinder zu bekämpfen.“

Auch Kylie oder Chris Hemsworth sind für die Ehe-Öffnung

Hugh Jackman ist nicht der erste prominente Australier, der sich öffentlich dafür einsetzt, die Ehe für Lesben und Schwule zu öffnen. Auch Pop-Sängerin Kylie Minogue oder „Thor“-Darsteller Chris Hemsworth haben erklärt, die Kampagne zu unterstützen und mit „Ja“ zu stimmen.

Noch bis 7. November haben Wahlberechtigte in Australien die Möglichkeit, über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare abzustimmen. Dafür müssen sie sich vorher registriert haben. Das Ergebnis der 122 Millionen Dollar teuren Abstimmung ist für die Regierung von Premierminister Malcom Turnbull nicht bindend.