Apple Pay: Verhandlungen in Österreich in der Zielgerade?

Die Zeichen stehen auf eine großflächige Einführung des neuen Zahlungsdienstes

Apple Pay
Symbolbild - Apple

Lange wurde darüber spekuliert – jetzt verdichten sich die Gerüchte: Apple Pay soll in den nächsten Monaten nach Europa kommen. Das berichtet die Tageszeitung Der Standard unter Verweis auf eigene Quellen.

Payment Service Austria verhandelt für alle Banken mit Apple

So soll die Payment Service Austria (PSA), eine Tochtergesellschaft der größten österreichischen Banken, bereits im Auftrag aller Banken Verhandlungen mit Apple führen. PSA hat die Verhandlungen mit Apple bereits bestätigt – ob und wann Apple Pay in Österreich starten wird, wollte man aber nicht sagen.

Mit Apple Pay ist es möglich, bei NFC-fähigen Terminals schnell mit dem iPhone oder der Apple Watch zu bezahlen. Dafür wird das eigene Konto mit der Zahlfunktion verknüpft. Der Dienst gilt als einfach zu bedienen und sehr sicher. Verifiziert werden Transaktionen über Touch ID beziehungsweise bei Besitzern eines iPhone X über Face ID.

Auch ist es möglich, im Web und in Apps wie EasyJet, booking.com oder Starbucks damit zu bezahlen oder Freunden kleinere Geldbeträge über den hauseigenen Dienst iMessage zukommen zu lassen.

Im Ausland bieten in Österreich vertretene Banken schon Apple Pay an

Apple Pay wurde 2014 in den USA gestartet. In Europa ist der Dienst unter anderem in Frankreich, Spanien, der Schweiz, Großbritannien, Irland, Italien, Dänemark, Schweden, Polen und Russland verfügbar. In diesen Ländern bieten einige Banken, die auch in Österreich tätig sind, Apple Pay an.

So bietet in Spanien Santander den Service an, in Italien sind es die Allianz-Versicherung und Bank-Austria-Mutter UniCredit. In Russland wird Apple Pay auch von der lokalen Tochter der Raiffeisen-Gruppe angeboten.

Außerdem bietet auch die Internet-Bank N26 Apple Pay an. Weiters ist der Service in den meisten Ländern auch für Kreditkarten nutzbar.