Mann rastet aus: Polizeieinsatz wegen Regenbogen-Gartenzwerg

Vier Polizisten brauchten einige Zeit, um den Mann aus dem Supermarkt zu bringen

Regenbogen-Gartenzwerg
ASDA/Facebook

In Großbritannien musste die Polizei einen Mann aus einem Supermarkt werfen, nachdem er dort wegen eines Pride-Gartenzwergs ausgerastet war. Das berichtet die Lokalzeitung Plymouth Herald in ihrer Online-Ausgabe.

Der Vorfall er ereignete sich am Samstag gegen 16.25 Uhr in einer Filiale der britischen Supermarkt-Kette ASDA in Plymouth. Wie eine Augenzeugin berichtete, hatte der Mann einen Gartenzwerg mit Regenbogen-Zipfelmütze in seiner Tasche und empörte sich über den Zwerg. ASDA hat den Pride-Gnom schon seit 2017 während des Pride-Monats im Programm.

Er würde durch homosexuelle Gartenzwerge beleidigt, sagte der Mann den Angestellten wutentbrannt

„Der Typ hat angefangen, wahllos Dinge zu sagen, wie: Es wäre ein Gartenzwerg, es beleidige ihn, weil sie keine Sexualität haben. Ich vermute, der Mann hatte ein Problem damit, dass es so ausschaut, als ob die ein Geschlecht hatten. Das habe ich aus der Situation mitbekommen“, so die Augenzeugin.

Außerdem schrie der Unbekannte die Angestellten völlig außer sich an, die Figur würde ihn beleidigen. Diese mussten schließlich die Polizei rufen, weil sie sich nicht mehr zu helfen wussten. Schließlich kamen vier Beamte in den Supermarkt, um die Situation zu klären.

Bei der zuständigen Polizei bestätigt man den Vorfall. Der Mann sei „beleidigend und laut“ gewesen und sei „von den Beamten vor Ort angewiesen worden, das Geschäft zu verlassen“. Nach einer gewissen Zeit zeigte sich der Mann dann kooperativ. Er verließ schließlich das Geschäft – ohne den Regenbogen-Gartenzwerg.