Freitag, 1. März 2024
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ProSieben-Songcontest: Jede Menge Überraschungen und Conchita

Doch echte Fans bleiben der offiziellen Ersatzveranstaltung treu

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Eigentlich würden am Samstag mehr als 40 Länder um den Sieg beim Eurovision Song Contest (ESC) in Rotterdam rittern – doch der fällt dieses Jahr coronabedingt aus. Stattdessen versucht sich der deutsche Privatsender ProSieben in einer Ersatzveranstaltung. So werden Steven Gätjen und Conchita ab 20.15 Uhr den „Free European Song Contest“ moderieren, mit Kandidaten aus 15 Ländern.

Im Studio gibt es Musiker, die ein Land „repräsentieren“ sollen

So sollen im Studio in Köln Musikerinnen und Musiker für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Bulgarien, Dänemark, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, Kasachstan, Kroatien, die Niederlande, Polen, Spanien und die Türkei live auftreten.

Entweder kommen die Interpreten aus dem Land, das sie vertreten, oder sie haben einen besonderen Bezug dazu. Die Namen der Interpreten sind noch geheim – angeblich wissen nicht einmal die Moderatoren, was sie während der Sendung erwartet.

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„Lokale FreeESC-Sympathisanten“ als Ersatz für die Länderjurys

Und wie beim echten ESC gibt es auch in der ProSieben-Variante eine internationale Punktevergabe: Zuseher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können per Telefon und SMS ihre Gunst kostenpflichtig zeigen.

Für die anderen Länder gibt es jeweils „lokale FreeESC-Sympathisanten“, die sich die Sendung ansehen und stellvertretend für ihr Land die Punkte vergeben. Wie beim Original gibt es auch hier 1 bis 8, 10 und 12 Punkte, und auch hier kann nicht für das eigene Land gestimmt werden.

ProSieben hatte die Show Ende März angekündigt, nachdem der Eurovision Song Contest wegen der Corona-Krise zum ersten Mal in seiner 64-jährigen Geschichte abgesagt werden musste. In Österreich wird die Veranstaltung auch vom zur ProSieben-Gruppe gehörenden Sender Puls24 übertragen. Hier wird auch „Dancing-Star“-Drag Queen Tamara Mascara die einzelnen Beiträge kommentieren.

Der ORF zeigt zeitgleich die schönsten österreichischen Song-Contest-Beiträge und das offizielle Ersatzprogramm

Der ORF zeigt am Songcontest-Abend zunächst um 20.15 Uhr die Dokumentation „Österreich: 12 Punkte – Die Song Contest Erfolgsgeschichte“ und danach um 21.00 Uhr das offizielle Ersatzprogramm „Europe Shine A Light“ aus den Niederlanden.

Diese Show soll die Musikerinnen und Musiker feiern, die eigentlich an diesem Abend in Rotterdam auftreten hätten sollen, und ihnen eine Plattform geben. Dabei werden die Songs der teilnehmenden Länder präsentiert, ausgewählte Acts singen in einem Medley „Love Shine A Light“, den bislang letzten britischen Siegertitel von Katrina and The Waves aus dem Jahr 1997.

Home Videos und ein Medley ausgewählter Acts

Und auch die Fans sind ein aktiver Teil der Show: Die besten Home-Videos des ESC-Hits „What’s Another Year“ von Johnny Logan aus dem Jahr 1980 werden an diesem Abend präsentiert. Die Moderation übernehmen Edsilia Rombley, Chantal Janzen und Jan Smit, die auch durch den Eurovision Song Contest in Rotterdam geführt hätten. „Europe Shine a Light“ wird in Hilversum produziert, dem Austragungsort des ESC 1958.

Welcher der beiden Bewerbe bei echten Song Contest Fans die Nase vorn hat, ist übrigens eindeutig: Auf einer der größten Facebook-Fangruppen aus Österreich haben sich in einem Voting mehr als 90 Prozent für „Europe Shine A Light“ ausgesprochen.

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