Freitag, 19. April 2024
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Trans Frau wurde beim Einkaufen im Diskonter beleidigt

Die Berliner Polizei meldet einen transfeindlich motivierten Übergriff: Im Ortsteil Adlershof ist eine trans Frau beim Einkaufen queerfeindlich beleidigt worden.

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Nach Informationen der Berliner Polizei ereignete sich der Vorfall am Montag gegen 19.00 Uhr in der Filiale eines Lebensmittel-Discounters an der Rudower Chaussee.

Ein 35-Jähriger beleidigte die Frau wegen ihrer Kleidung

Ein 35 Jahre alter Mann soll die 42-jährige trans Frau an der Kasse des Supermarktes auf ihre Kleidung angesprochen und anschließend „homophob beleidigt“ haben, so der Polizeibericht.

Die herbeigerufene Polizei nahm die Personalien des Tatverdächtigen auf und leitete ein Strafermittlungsverfahren wegen des „Verdachts der homophoben Beleidigung“ ein. Weitere Informationen zum 35-Jährigen gibt es – wie in Erstmeldungen der Polizei üblich – nicht.

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Die Ermittlungen werden – wie bei allen mutmaßlichen Hassverbrechen – vom Polizeischutz beim Landeskriminalamt Berlin geleitet.
In Berlin werden mögliche Hassverbrechen von der Polizei gezielt öffentlich gemacht – wie etwa der Angriff auf ein schwules Paar am Mehringplatz, das am letzten Dienstag beleidigt, verprügelt und beschossen wurde.

Für Hassverbrechen gegen LGBTI gibt es eigene Ansprechpartner:innen

Opfer von Hasskriminalität können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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