Samstag, 20. April 2024
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Berlin: Jugendliche beleidigen Mann schwulenfeindlich und spucken ihn an

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Ein queerfeindlicher Vorfall ereignete sich am Donnerstag gegen 22.30 Uhr in Berlin: In einem Bus der Linie 106 sprachen zunächst zwei Jugendliche einen 26-Jährigen an. Als er am Alboinplatz aus dem Bus gestiegen war, folgten sie ihm bis in die Friedrich-Wilhelm-Straße.

Auf dem Weg dorthin beschimpften die beiden jungen Männer den 26-Jährigen schwulenfeindlich, einer von ihnen spuckte ihn sogar an. Anschließend konnten die Jugendlichen unerkannt flüchten. Wie bei allen mutmaßlichen Hassverbrechen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen.

Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

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Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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