50 Cent verherrlicht Gewalt gegen Schwule

50 Cent
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Ins Fettnäpfchen ist der US-Rapper 50 Cent getreten: Mit Tweets, in denen er den offen schwulen Promi-Blogger Perez Hilton beleidigt, hat er den Zorn der „Gay & Lesbian Alliance Against Defamation“ (GLAAD) auf sich gezogen. Diese hat jetzt eine Kampagne gegen ihn gestartet.

So hat der Rapper unter anderem ein Foto gepostet, dass zwei Männer in Anzügen zeigt, die vor einem Mob davonlaufen. Darunter der Text: „Perez Hilton hat mich ein Arschloch genannt, deshalb musste ich mit meinen Kumpels eine schwule Hochzeit aufmischen. War nicht seine, aber ich fühl mich jetzt trotzdem besser.“

„Es ist falsch, Scherze zu machen und für Gewalt gegenüber der lesbischwulen Community zu werben.“, ärgert sich auch GLAAD-Sprecher Rich Ferraro. Dass „Fitty“ die Tweets mittlerweile gelöscht hat, reicht ihm nicht. „Wie möchten, dass er seinen Twitter-Followern sagt, dass das, was er getan hat, falsch war.“

Von 50 Cent selbst gibt es keinen Kommentar. Es ist aber nicht das erste Mal, dass er sich Schwulen gegenüber abfällig äußert. Im Jahr 2004 sagte er dem „Playboy“: „Ich kann nicht mit Schwuchteln. Ich mag keine Schwulen um mich herum, weil ich mich mit ihren Gedanken nicht anfreunden kann… Ich hänge lieber mit einem Hetero herum. Aber Frauen, die Frauen mögen – das ist cool!“, ließ der Rapper tief in seine Gedankenwelt blicken.

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