Niki Lauda entschuldigt sich

Nach Tagen des Schweigens reagiert nun auch Airline-Boss Niki Lauda zu den Vorwürfen, schwulenfeindlich zu sein.

Auf der Facebook-Wall seiner Fluglinie schreibt Lauda wörtlich: „Liebe NIKI Fans, in meinem persönlichen Gespräch mit Herrn Wrabetz habe ich bezüglich des geplanten Dancing Stars-Auftrittes eines männlichen Paares zum Ausdruck gebracht, dass es mich stört, wenn der ORF wie ein Privat Sender agiert um die Quoten in die Höhe zu treiben. Ich verstehe auch die Initiative der Menschen auf Facebook und möchte mich bei allen Menschen entschuldigen, die sich durch die Wahl meiner Worte verletzt fühlten. Ich möchte hier nochmals klar zum Ausdruck bringen: Ich habe und hatte Zeit meines Lebens keine Vorurteile gegen Homosexuelle. Ihr Niki Lauda.“

Damit nimmt der Ex-Rennfahrer zum ersten Mal persönlich Stellung. Bis jetzt waren direkte Informationen eher selten: Eine Anfrage von GGG.at um Stellungnahme bei der Pressestelle von NIKI blieb unbeantwortet. Dafür reagierte die Community: Zahlreiche Protestschreiben auf der Facebook-Wall, eigene Gruppen und Internetseiten brachten Lauda wohl dazu, selbst Stellung zu beziehen. Sogar Austrian Airlines sahen sich gezwungen, noch einmal zu erinnern, dass die „Lauda Air“ nichts mehr mit ihrem Gründer zu tun hat, sondern Teil der AUA ist.

Ob die Entschuldigung Laudas von der Community angenommen wird, wird die Zeit zeigen: Auf Twitter gibt es schon die ersten Kommentare, für die Laudas Entschuldigung eher nach „ich habe nix gegen Homosexuelle, solange ich sie nicht sehen muss“ klingt.