Samstag, 13. April 2024
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Homophober Sager kostet italienischen Fußballer 15.000 Euro

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Dem italienischen Nationalspieler Antonio Cassano kommen die schwulenfeindlichen Aussagen, die er vor wenigen Wochen bei der Europameisterschaft gemacht hat, teuer. Er bekam von der UEFA eine Strafe in der Höhe von 15.000 Euro aufgebrummt.

Der 29-Jährige hatte Mitte Juni Reportern im Teamquartier der Fußball-Nationalmannschaft in Krakau gesagt: „Schwuchteln in der Nationalmannschaft? Das ist ihre Sache. Aber ich hoffe, nicht“. Wenige Stunden später entschuldigte er sich für diese Aussage. „Homophobie ist eine Meinung, die ich nicht teile. Ich möchte niemanden beleidigen und ich kann nicht die sexuelle Freiheit anderer Menschen in Frage stellen.“, ließ er auf der Homepage des italienischen Fußballverbandes verlauten.

Doch der europäische Fußballverband UEFA wurde trotzdem aktiv. Die Disziplinarkommission hat Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen Artikel 11 der entsprechenden Bestimmungen eingeleitet.

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Jetzt wurde Cassano wegen einer „diskriminierenden Stellungnahme vor der Presse“ zu einer Strafe von 15.000 Euro verurteilt. Gegen die Entscheidung kann er innerhalb von drei Tagen berufen.

Die Nominierung von Antonio Cassano in die italienische Nationalelf war eine kleine Überraschung. Warum Trainer Cesare Prandelli trotz vieler Ausfälle und etlicher Eskapaden in der letzten Saison an ihm festhielt. ist unklar. Sein Vorgänger Marcello Lippi hatte sich immer geweigert, ihn in die Nationalelf zu berufen: Er fürchtete Cassanos Ausraster und damit um den Teamgeist in der Squadra Azzurra.

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