Billie Jean King besorgt über Sicherheit von Lesben und Schwulen in Russland

Nach ihrem Besuch bei der Schlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Sotschi ist die offen lesbische Tennislegende Billie Jean King ernsthaft besorgt über die Sicherheit von Lesben und Schwulen in Russland.

King war Teil der offiziellen Eröffnungsdelegation, konnte aus familiären Gründen die Reise aber nicht antreten – ihre Mutter starb am Tag der Eröffnung. Dafür war die Ex-Tennisspielerin bei der Schlussveranstaltung anwesend. Und sie traf sich während ihres Aufenthalts in Sotschi auch mit einem schwulen Teenager.

„Ich bin besorgt um die Sicherheit der LGBT-Community“, sagte sie nach dem Treffen mit dem Teenager, der auch offen bedroht wird. „Es ist jetzt in Ordnung, [Lesben und Schwule] zu hassen und du kommst damit durch. Ich bin besorgt, mehr als besorgt. Am wichtigsten ist es nun, sie wissen zu lassen, dass wir uns um sie kümmern und wir können LGBT-Organisationen helfen, der Community zu helfen. Ein Dialog ist immer gut, aber konkrete Aktionen sind auch wichtig“, zitiert die „Huffington Post“ die US-Athletin.

Vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) fordert Billie Jean King, dass die sexuelle Orientierung in die Liste jeder Merkmale aufnimmt, die durch die Olympische Charta explizit geschützt werden. Auch sollen Menschenrechte ein stärkeres Thema werden, wenn es um die Vergabe von Olympischen Spielen geht, so King.