‚Check it out‘: Courage bietet Schul-Workshops gegen Homophobie

Die Stadt Wien und das Unterrichtsministerium kämpfen aktiv gegen Homophobie unter Jugendlichen. Grund dafür ist eine Befragung der EU-Grundrechteagentur, nach der 90 Prozent der Schwulen, Lesben und Transgender in der Schule gemobbt und beleidigt wurden.

„Diese Ergebnisse sind ein Alarmsignal und eine Aufforderung, aktiv gegen Homophobie und Transphobie vor allem unter Jugendlichen anzusetzen“, so die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger. Als ersten Schritt unterstützt die Stadt das Jugendprojekt „Check it Out! Workshop-Offensive für mehr Respekt und gegen Homo- und Transphobie“ der Beratungsstelle Courage.

So findet beispielsweise von 11. bis 13. Juni 20014 im Rahmen des Pride Village am Wiener Rathausplatz eine Workshop-Offensive für Schulklassen und Jugendgruppen statt. Täglich werden von 10 bis 18 Uhr Workshops angeboten, die von je zwei professionellen Referenten der Courage und der peerconneXion der HOSI Wien durchgeführt werden. Schulklassen und Jugendgruppen können sich bereits für die zwei Stunden dauernden kostenlosen Workshops anmelden.

Dabei informieren die Referenten die Jugendlichen über die Themen Homo- und Bisexualität, Transgender und Transidentitäten, sowie über Queerness, Partnerschaften und Regenbogenfamilien. „Vorurteile gehören hinterfragt und aufgebrochen – im Klassenzimmer, am Ausbildungsplatz, bei der Berufswahl und am Arbeitsplatz. Es geht um Chancengerechtigkeit – egal welches Geschlecht wir haben und unabhängig davon wen wir lieben – und darum, Vielfalt und Diversität als Chance zu begreifen und ihre Potentiale gemeinsam erkunden und nutzen zu können“, betont Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die dieses Projekt ebenfalls unterstützt.