100 Kilo Cannabis verkauft: Pornostar Chris Bines muss fünf Jahre in Haft

Pornos und Drogen: Eines von beiden war offenbar zu viel

Chris Bines
Falcon Entertainment

Unter dem Namen Chris Bines drehte er exklusiv Pornofilme für das Kult-Label Falcon Entertainment. Unter seinem bürgerlichen Namen Steven Michael Sholly schmuggelte er jede Menge Cannabis. Und dafür muss der 31-Jährige jetzt fast fünf Jahre in ein US-Bundesgefängnis, berichtet das schwule Pornoblog Str8UpGayPorn unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.

Demnach verkaufte Chris Bines mit sieben Mittätern zwischen 2014 und 2017 im Norden Floridas mehr als 100 Kilogramm Cannabis, das sie aus Kalifornien bekamen. Damit machten sie einen Umsatz von über 3,5 Millionen Dollar. Letztes Jahr flogen die Dealer nach Ermittlungen mehrerer US-amerikanischer Behörden, darunter die Drogen-Cops der DEA, die US-Finanzbehörde und mehrere Polizeibehörden in Kalifornien und Florida, auf. Bines selbst habe dabei die Drogen an Endkunden verkauft, das Geld wurde von zwei Mittätern gewaschen.

Der Falcon-Exklusivstar muss Ende Mai hinter Gitter

Bereits letztes Jahr bekannte sich Chris Bines vor Gericht schuldig, jetzt wurde das Strafmaß verkündet: Der Pornodarsteller muss für vier Jahre und elf Monate in ein US-Bundesgefängnis. Danach muss er sich drei Jahre lang an strenge Bewährungsauflagen halten. Während des Prozesses war er auf freiem Fuß, seine Haft muss er am 21. Mai antreten. Seine Mitangeklagten wurden zu Haftstrafen zwischen dreißig Tagen und zwölfeinhalb Jahren verurteilt.

Kurz vor seiner Verhaftung hatte Chris Bines einen Exklusivvertrag mit Falcon Entertainment unterschrieben. Davor war er für mehrere Labels wie Hot House Video, Randy Blue, Raging Stallion, KinkMen und Men.com aktiv. Zu den Produktionen, in denen er zu sehen ist, zählen unter anderem „Deep Examination“, „Ass Sex and the City“ und „My Big Fucking Dick“.