Samstag, 13. April 2024
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Eine flaue Olympia-Woche für das Team LGBTI in Peking

Queere Sportler teils knapp, teils deutlich am Edelmetall vorbei

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Bis jetzt gibt es für das Team LGBTI bei den Olympischen Winterspielen in Peking erst eine Medaille: Die Niederländerin Ireen Wüst holte am Montag im 1.500 Meter Eisschnelllaufen ihre fünfte Goldmedaille. Ein zweites Edelmetall könnte sie noch in der Mannschaftsverfolgung der Frauen holen.

Der undankbare vierte Platz für Snowboarderin Belle Brockhoff

Andere queere Athlet:innen sind von den Medaillenrängen allerdings teils weit, manchmal aber nur sehr knapp entfernt: Die australische Snowboarderin Belle Brockhoff belegte im Snowboad Cross der Frauen nur den undankbaren 4. Platz. Ihren zweiten Einsatz hat sie morgen im Mixed-Bewerb.

Wie erwartet weit von den Medaillenrängen entfernt ging auch die kanadische Biathletin Megan Bankes ins Ziel. Sie beendete den heutigen Sprintbewerb auf Rang 77, im Einzelwettbewerb am Montag belegte sie den 33. Platz.

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In den kommenden Tagen kommt das Team LGBTI (hoffentlich) in Fahrt

Im Eiskunstlauf der Männer landete der US-Amerikaner Jason Brown auf Rang 6, der Franzose Kévin Aymoz belegte Platz 15. Die meisten schwulen oder Bisexuellen Eiskunstläufer nehmen allerdings erst morgen an den Paarbewerben teil.

Dann kommt das Team LGBTI in Fahrt. So gibt es morgen beispielsweise das Finale im Damen-Skeleton, wo mit der Belgierin Kim Meylemans und der Brasilianerin Nicole Silveira ein Paar im Eiskanal gegeneinander antritt.

Durchmarsch für die kanadischen Eishockey-Frauen

Und auch beim Eishockey der Frauen läuft es für das kanadische Team, in dem sieben queere Spielerinnen zu finden sind, gut: Sie gewannen ihre Viertelfinalpartie gegen Schweden eindrucksvoll mit 11:0 – was allerdings für die queeren Schwedinnen Ebba Berglund und Anna Kjellbin ein Ende des Olympiatraums bedeutet.

Und gegen Ende der Woche tritt Gus Kenworthy, diesmal für Großbritannien, im Freestyle Halfpipe an – es gibt also in den kommenden Tagen noch etliche Chancen, das Team LGBTI bei den Olympischen Winterspielen in Peking anzufeuern.

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