Lesbische Snowboarderin Cheryl Maas setzt Zeichen in Sotschi

Niederländerin zeigt ihre Regenbogen-Handschuhe in die Kameras

Cheryl Maas
Cheryl Maas/Instagram

Mit Platz 20 in der Gesamtwertung hat es die offen lesbische Snowboarderin Cheryl Maas aus den Niederlanden nicht ins Finale geschafft – für ihren Mut gehört ihr aber trotzdem eine Medaille verliehen. Sie war die erste Athletin, die bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi für die Rechte von Lesben und Schwulen protestiert hat.

Nachdem sie ihren Lauf beendet hatte, hielt sie ihre Handschuhe in die Kamera: Deutlich zu sehen waren darauf Regenbogen und Einhörner – ersteres ist ja ein offizielles Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung, letzteres eher ein inoffizieller Liebling.

Die 29-Jährige ist eine von sechs offen homosexuellen Athleten, die bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi teilnehmen. Die 29-jährige Maas ist mit Stine Brun Kjeldaas verheiratet, einer ehemaligen Snowboarderin. Zu den anderen Athleten gehören unter anderem die australische Freesyle-Snowboarderin Belle Brockhoff und die österreichische Schispringerin Daniela Iraschko-Stolz.