Olympia-Gold für bisexuelle Eisschnelläuferin

Am Sonntag hat es im russischen Sotschi die erste Olympia-Medaille für eine offen bisexuelle Sportlerin gegeben. Ireen Wüst hat beim 3.000 Meter Eisschnellauf ihr insgesamt zweites Olympiagold gewonnen.

Die Eisschnellläuferin hat die 3.000 Meter mit dem neuen Bahnrekord von 4:00,34 gewonnen und somit die Tschechin Martina Sablikowa, die ihren Titel verteidigen wollte, auf Platz 2 verwiesen. Bronze ging überraschend an die Russin Olga Graf. „Unglaublich. Ich habe es geschafft, obwohl der Druck gigantisch war“, freut sich Wüst nach ihrem Triumph.

Ireen Wüst hat sich im Jahr 2009 als bisexuell geoutet. Sie hatte damals eine Beziehung mit ihrer Teamkollegin Sanne van Kerkhof. Mittlerweile haben sie sich getrennt, Wüst ist derzeit in einer heterosexuellen Beziehung.