Life Ball: Erlös in diesem Jahr deutlich geringer

Der Erlös kommt nationalen und internationalen Hilfsprojekten zugute

Rathausplatz beim Life Ball
Life Ball/Christoph Leder

Deutlich geringer als in den letzten Jahren war der Erlös des diesjährigen Life-Ball-Wochenendes. Statt rund 2,3 Millionen Euro im Jahr 2015 wurden dieses Jahr nur 1,55 Millionen Euro für Hilfsprojekte eingenommen. Das verkündete das Team um Organisator Gery Keszler am Mittwochabend beim Life-Ball-Apres im Wiener Volksgarten. Keszler ist trotzdem zufrieden und will den Life Ball langfristig finanziell erfolgreicher machen.

Zwölf Großsponsoren fielen dieses Jahr aus

Grund für den deutlich geringeren Erlös war der Ausfall von zwölf Großsponsoren und der „kostenintensive Mehraufwand zur Sicherstellung der Sicherheit der Gäste am Rathausplatz und im Wiener Rathaus“, wie der ORF Wien berichtet.

Trotzdem sind die Organisatoren über das Ergebnis erfreut und sehen in die Zukunft: „Der Relaunch des Life Ball, der Side Events und der Marke LIFE+ wird weichenstellend für die Zukunft sein, um noch internationaler und damit finanziell erfolgreicher zu werden“, so Keszler.

Geld kommt auch zwei britischen PrEP-Projekten zugute

Der vorläufige Reingewinn auf Basis der Kostenberechnung bis Ende Juni kommt nationalen und internationalen HIV- und Aids-Hilfsprojekten zugute. Zu den internationalen Partnern gehören unter anderem die „Dream For Future Africa Foundation“, die Elton John AIDS Foundation, Sentebale, amfAR und die diesjährigen Gewinner des LIFE+ Awards, Greg Owen und Will Nutland mit ihren Präventions-Projekten „I Want PrEP Now“ und „Prepster“.

Das Team rund im Gery Keszler schaut aber bereits in die Zukunft: Man sei „mehr denn je für den großen Jubiläums-Life-Ball zum derzeitigen Wunschtermin 2. Juni 2018 motiviert“, heißt es in einer Aussendung. Hierbei handelt es sich dann um die 25. Ausgabe des Charity-Events.