Conny Felice neue Geschäftsführerin der HOSI Salzburg

Vom Wiener Gemeindebau in die Mozartstadt

Conny Felice
Conny Felice

Die HOSI Salzburg hat eine neue Geschäftsführerin: Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, übernahm im Oktober die gebürtige Salzburgerin Conny Felice die Agenden der LGBTI-Menschenrechtsorganisation. Sie folgt in dieser Position auf Anton Cornelia Wittmann. Wittmann wird sich im Bereich (queere) sexuelle Bildung weiter spezialisieren. 

Mediatorin und systemische Konflikt-Coachin

Der Arbeitsschwerpunkt von Conny Felice liegt nach 30 Jahren in der Werbe- und Medienbranche im Bereich Mediation, Coaching und Training: Sie ist gerichtlich eingetragene Mediatorin und systemische Konflikt-Coachin. In den letzten Jahren war sie unter anderem in der Konflikt- und Gemeinwesenarbeit im Wiener Gemeindebau tätig. 

Ein Portfolio, das gut zur Organisation passt: „Die Expertise der HOSI Salzburg findet bei vielen Wirtschaftsunternehmen Anklang“, erklärt sie. Damit gelinge es im Diversity-Management die Dimension „Sexuelle Orientierung und Identität“ – als den am meisten tabuisierten Vielfaltsaspekt – sichtbar zu machen. 

Felice will die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen verbessern

Neben den Beratungsbereichen der HOSI Salzburg für Angehörige sexueller Minderheiten will Felice den Schwerpunkt ihres Engagements besonders auf die Präventionsarbeit und in die Zusammenarbeit mit Institutionen und Unternehmen legen. 

Dazu sollen die HOSI-eigenen Bildungsprojekte, bei denen Felice schon seit Jahren aktiv ist, verstärkt angeboten werden: Das Projekt “Schule der Vielfalt” leistet menschenrechtsbasierte Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene. Das Projekt “Vielfalt im Beruf” richtet sich vor allem an Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen.  

Die HOSI Salzburg leiste dadurch einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag für eine diskriminierungs- und angstfreie Gesellschaft, wie die Menschenrechtsorganisation in einer Aussendung betont.