Aids-Impfstoff: Test bei Rhesusaffen erfolgreich

Einen neuen Hoffnungsschimmer gibt es im Kampf gegen Aids: Neue Versuche mit Rhesusaffen lassen annehmen, dass eine Schutzimpung gegen die tödliche Immunschwäche möglich ist. Das berichtet die britische Fachzeitschrift „Nature“ in ihrer Online-Ausgabe.

Den Affen wurde eine bestimmte Dosis des SI-Virus, eines engen Verwandten des menschlichen HI-Virus, injiziert. So gelang den Forschern eine effektive Stimulation der körpereigenen T-Killerzellen. Die Affen blieben länger als 500 Tage nach der Infektion gesund.

Damit gibt es neue Hoffnung, nachdem im letzten Jahr der Pharmariese Merck die Erprobung eines zunächst vielversprechenden Impfstoffes gestoppt hat.

Ein Grund für die immer wieder auftretenden Rückschläge bei der Suche nach Impfstoffen gegen Aids liegt darin, dass das HI-Virus äußerst wandlungs- und anpassungsfähig ist. Seit dem ersten Auftreten des Virus kam es in den verschiedenen Regionen der Erde zur Entstehung verschiedener Mutationen.

Links zum Thema

  • GGG.at: Kurzinformation HIV/AIDS