Wiener ‚Boy in Drag‘ begeistert Dieter Bohlen bei DSDS

Ein Wiener begeistert „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS): Mit seiner Interpretation der Marilyn-Manson-Version von „Tainted Love“ hat Walter „Voldo“ Zauner in der siebenten Casting-Show die Jury beeindrucken können – und mit seinem Aussehen: Mit Bart und Make-up erinnerte er Dieter Bohlen und Co. an Conchita Wurst.

Doch diesen Vergleich hört der 28-Jährige nicht gerne: „Bitte verschone mich. Sie hat viele Türen geöffnet für uns skurrile Künstler, aber ihr Stil ist nicht so meins“, so Voldo zu Dieter Bohlen, der ihn gleich zur Begrüßung mit der bärtigen Diva verglich.

Er bezeichnet sich selbst als „Boy in Drag“ und „androgynes Wesen“. Als Drag Queen sei er in der Vergangenheit auch schon aufgetreten, so der Wiener. Das sei allerdings nichts für ihn: „Ich bin gerne ein Mann. Ich bin auch gerne ein schwuler Mann“, erklärt Voldo.

Musikalisch überzeugte der 28-Jährige die DSDS-Jury größtenteils: Michelle, Vanessa Mai und Dieter Bohlen gaben seiner Performance vor allem wegen dem Skurrilitätsfaktor von Voldo ein „Ja“ – damit ist er in der nächsten Runde. Dagegen stimmte nur H.P. Baxter, für den der Auftritt „nicht stimmig“ und „langweilig“ war.

Dem widersprach Dieter Bohlen energisch: „Du bist einfach eine Lichtgestalt“, lobte er den Wiener – da könne man über den einen oder anderen nicht perfekten Ton schon mal hinweg hören: „Du bist schrill, verrückt. Ich find das geil.“

Eine Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht. Denn auch Voldo mag Dieter Bohlen: „Er hat einfach ein Ohr für skurrile Leute. Für dich, Dieter, würde ich mich abschminken!“, verriet er dem DSDS-Chefjuror.

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