Italo-Sänger Tiziano Ferro hat seinen Freund geheiratet

Nach drei Jahren Beziehung gaben sich die beiden Männer das Ja-Wort

Tiziano Ferro
Tiziano Ferro/Instagram

Der italienische Popstar Tiziano Ferro ist unter der Haube: Der 39-Jährige hat seinem langjährigen Partner, dem 14 Jahre älteren Unternehmer Victor Allen, am Samstag in einer Villa in Sabaudia das Ja-Wort gegeben. Zu dem Fest in der Nähe von Rom waren etwa 40 enge Freunde und Familienmitglieder des Sängers eingeladen.

In einer intimen Veranstaltung gab sich das Paar das Ja-Wort

Einige Stunden später bestätigte Tiziano Ferro das freudige Ereignis auf Instagram: „Das Leben und seine unvorhergesehenen und wunderbaren Wendungen“, schrieb er: „Ich kann es kaum erwarten, euch eine weitere Geschichte der Freude und Feier der Liebe zu erzählen.“ Dazu sieht man das glückliche Paar gemeinsam vor einem atemberaubenden Sonnenuntergang.

Bereits zuvor hatte er seine Fans auf Social Media auf den großen Moment vorbereitet. Am 1.Juli schrieb Tiziano Ferro: „Was ist es, womit du nicht warten kannst, es diese Woche zu tun?“, und am 8. Juli schrieb er: „Möge die Woche voller Freude sein – so wie meine heute.“

Gegenüber dem Magazin Vanity Fair sprach Ferro über seine Hochzeitspläne: „Die Ehe ist eine schockierende Sache“, erklärte er: „Für Victor mache ich eine Ausnahme, denn mit der Ehe schließt er sich meiner Familie an und dies ist eine Wahrheit, die man nicht vernachlässigen kann.“

Nächster Schritt: Ein Kind für das glückliche Paar

Da Italien die Ehe nicht für schwule und lesbische Paare geöffnet hat, haben die beiden Männer bereits am 25. Juni in Los Angeles, wo sie leben, standesamtlich geheiratet. Der 54-jährige Victor Allen war Konsulent bei Warner Bros., bevor er sich mit einer Marketingagentur selbständig gemacht hat. Sie sind seit drei Jahren ein Paar.

Nun möchte das frischverheiratete Paar auch ein Kind: „Je länger ich in Amerika lebe und mit schwulen Eltern in Kontakt bin, desto besser verstehe ich unsere sentimentale Entscheidung und finde heraus, wie die Realität funktioniert, aber auch wie sie nicht funktioniert“, so Ferro vor zwei Jahren in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung La Repubblica. Damals hat er sich als Grenze für die Vaterschaft seinen 40. Geburtstag gesetzt.