Berlin: Mann pöbelte Familie an und beleidigte zwei Frauen homophob

Jetzt kümmert sich die Polizei um den 51-Jährigen

Polizei Berlin
Symbolbild

In Berlin ermittelt die Polizei einen 51-jährigen Mann, der durch fremdenfeindliche und homophone Beleidigungen aufgefallen ist.

Zunächst beleidigte der Mann eine Familie fremdenfeindlich, dann kamen die Zeuginnen dran

Zunächst hatte der Mann am Sonntagnachmittag eine vierköpfige Familie im Ortsteil Biesdorf in Marzahn-Hellersdorf eine Familie fremdenfeindlich beleidigt. Zwei Zeuginnen hatten beobachtet, wie der Mann der Familie zunächst von seinem Balkon aus den Mittelfinger gezeigt und sie beschimpft hatte. Anschließend folgte er der Familie mit seinem Hund und brüllte dabei immer wieder frendenfeindliche Beleidigungen.

Als die beiden Zeuginnen sich schließlich in das Geschehen eingemischt haben, beleidigte er die Frauen auch noch lesbenfeindlich. Das ließen sie sich nicht bieten: Gegen 18.30 Uhr verständigten sie die Polizei und informierten die Beamten von sämtlichen Beschimpfungen.

Gegen den Mann ermitteln nun der Staatsschutz wegen Hassverbrechen

Gegen den 51-Jährigen wird nun wegen fremdenfeindlicher und homophoner Beleidigungen ermittelt. Die Ermittlungen führt dabei, wie bei allen Hassverbrechen, der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Wer selbst Opfer von Hasskriminalität – dazu gehören auch Beleidigungen – wird, kann auf der Internetwache der Polizei Berlin online eine Anzeige aufgeben. Außerdem gibt es bei der Berliner Polizei zwei Ansprechpersonen für LSBTI. Sie sind unter der Telefonnummer +49(0)30 /4664 979 444 erreichbar. Beim schwulen Anti-Gewalt-Projekt Maneo können LGBTI-feindliche Straftaten aus Berlin über die Webseite oder das Überfalltelefon unter der Nummer +49/(0)30 /216 33 36 (täglich von 17 bis 19 Uhr) gemeldet werden.