James Franco: ‚Es gibt einen schwulen James‘

Dass James Franco gerne über seine sexuellen Vorlieben redet, ist bekannt. Nun hat er in einem Interview mit dem „New York Magazine“ noch einmal über seine schwule Seite geplaudert.

Auf die Frage nach seiner sexuellen Orientierung meinte der 38-Jährige: „Da gibt es ein bisschen zu viel Interesse an meiner Sexualität, sowohl in der heterosexuellen als auch in der schwulen Presse – weshalb ich mich frage, warum das überhaupt jemanden interessiert. Nun, ich schätze, weil ich ein Prominenter bin, interessiert man sich dafür, mit wem ich Sex habe.“

Und James Franco erklärt: „Wenn deine Definition von schwul und hetero davon handelt, mit wem ich schlafe, denke ich, man könnte sagen, ich bin jemand, der auf schwul macht.“ Kryptisch fügt er dann noch hinzu: „Ja, ich bin ein wenig schwul und da gibt es einen schwulen James.“

Und dieser „schwule James“ hat Interesse an Geschichten der schwulen Community: Am letzten Wochenende hatte sein bisher letztes Filmprojekt beim Tribeca Film Festival Premiere, „King Cobra“, die Geschichte um die Ermordung des Porno-Moguls Bryan Kocis, der unter anderem Brent Corrigan entdeckt hat.

Letztes Jahr hat der Schauspieler und Regisseur auch ein Buch herausgebracht, das den interessanten Titel „Heterosexueller James/schwuler James“ hat. Darin schreibt Franco „über das Leben als Schauspieler, Sexualität, Fragen der Identität, des Geschlechts, der Familie, Gucci, Lana Del Rey, James Dean und Hollywood“.