[Video] „Grey’s Anatomy“-Star outet sich als bisexuell

Sara Ramírez setzt sich für die Rechte obdachloser LGBT-Jugendlicher ein

Sara Ramírez
ABC/Disney

Sara Ramírez, die derzeit jeden Montag in „Grey’s Anatomy“ auf ORF eins in ihrer Paraderolle als Callie Torres zu sehen ist, hat sich nun öffentlich als bisexuell geoutet. Beim „40 to None Summit“ hat sie am Samstag erzählt, warum sie sich für den von „True Colors Fund“ einsetzt.

„So viele Jugendliche, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, sind Jugendliche, deren Leben viele Überschneidungen hat – ob Geschlechtsidentität, gelebtes Geschlecht, Rasse, soziale Klasse, sexuelle Orientierung, Religion oder Staatsbürgerschaft. Und wegen den vielen Überschneidungen in meinem eigenen Leben – als Frau, multiethnische Frau, als dunkelhäutige Frau, als queere Person, als Bisexuelle, als mexikanisch-irische Amerikanerin, als Immigrantin, und von einer Familie aufgezogen, die sowohl auf der mexikanischen als auch der irischen Seite tief im Katholizismus verwurzelt sind, interessiere ich mich sehr für Projekte, die erlauben, den Stimmen unserer Jugend Gehör zu verschaffen, und die unsere Jugendlichen dabei helfen können, ihre komplexen Biografien in Einklang zu bringen“, so die 41-Jährige.

Beim „40 to None Summit“ ging es darum, die Zahl der obdachlosen LGBT-Jugendlichen in den USA von 40 Prozent auf null zu senken. Sich um diese Jugendlichen zu kümmern ist die Hauptaufgabe des „True Colors Fund“, der von der bekannten Sängerin Cyndi Lauper gegründet wurde.

Die in Mexiko geborene Ramírez spielte seit 2005 in mehr als 230 Folgen der Serie „Grey’s Anatomy“ die orthopädische Chirurgin Callie Torres. Diese outete sich in Staffel vier als lesbisch. In Staffel 12, die der ORF gerade als deutschsprachige Free-TV-Premiere sendet, verlässt sie die Serie und zieht mit ihrer Freundin nach New York. Privat ist sie seit 2012 mit dem Wirtschaftsanalytiker Ryan DeBolt verheiratet.