Schwule Eiskunstläufer feiern ihre Olympia-Medaillen gemeinsam

Ein gemeinsames Foto von Eric Bradford und Adam Rippon zeigt: So stark ist das Team LGBT

Adam Rippon und Eric Bradford
Eric Bradford/Twitter

In der Nacht auf Montag haben zwei offen schwule Eiskunstläufer bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Medaillen im Teambewerb geholt: Der Eric Radford holte mit Partnerin Meagan Duhamel und dem kanadischen Team Gold, Einzelläufer Adam Rippon sicherte mit seiner Leistung Bronze für die Vereinigten Staaten. Auf Twitter feierte das „Team LGBT“ diesen Erfolg gemeinsam.

Mit seiner Goldmedaille ist Radford der erste offen schwule Athlet, der bei Olympischen Winterspielen gewinnt. Als ihm das ein Fan auf Twitter mitteilte, schrieb er: „Das ist großartig! Ich fühle mich buchstäblich so, dass ich vor Stolz explodieren könnte!“ Im Kurznachrichtendienst posierte er auch gemeinsam mit Rippon – und den Hashtags „#pride“ und „#outandproud“.

https://twitter.com/Rad85E/status/963024289300602881

Auch Gus Kenworthy gratuliert Adam Rippon

Und noch jemand freute sich für die beiden: Freestyle-Skifahrer Gus Kenworthy posierte auf Facebook gemeinsam mit Adam Rippon und schrieb dazu, er sei ein „stolzer Dad“. Er selbst hat am Sonntag die Möglichkeit, im Slopestyle der Herren um Medaillen mitzufahren.

Bis jetzt hat das „Team LGBT“ vier Medaillen in Pyeongchang geholt. Neben Gold in Bronze im Eiskunstlauf-Teambewerb hat die niederländisch Eisschnelllauf-Legende Irene Wüst am Samstag über 3.000 Meter Silber und gestern über 1.500 Meter Gold geholt.