Kärntner FPÖ gegen Homo-Party

Scharfe Geschütze fährt die heimattreue Kärntner FPÖ gegen das „Pink Wave“-Festival im September am Wörthersee und dessen Förderungen auf: „40.000.- Euro für ein internationales Homo-Festl in Kärnten. Da wird sich die Schwulen- und Lesbenszene aber freuen. Endlich kann man ich seinen warmen Neigungen auch am Wörthersee ganz offen und noch dazu gefördert hingeben, Jörgi und der Kärnten Werbung sei’s gedankt. Welcher normale Verstand kann so etwas fassen“, fragt der freiheitliche Abgeordnete Karlheinz Klement.

Dann besinnt sich der stramme Freiheitliche der Grundwerte seiner Partei: „Hat sich einer von den Herrn mit den rosaroten Brillen schon überlegt, wie vielen Familien, Kindern und Jugendlichen mit diesem Geld geholfen werden könnte? Um zu verdeutlichen, wieviel Geld das ist: In unserer alten Schilling-Währung wären es ÖS 550.000.-„, trauert er alten Zeiten nach.

Und Klement nutzt die Gelegenheit, um sich auf einen alten Freiheitlichen Intimfeind einzuschießen: „Ist Rosa unsere Zukunft, nicht mehr Orange? Wird demnächst wieder einer von Haiders Gutachtern aus dem Hut gezaubert, der von nachhaltigem Nutzen für unser Land daherfaseln wird?“

Dann wird der Kärntner FP-Obmann polemisch: „Sind die Schwulen so arm, daß sie sich den Urlaub in Kärnten nicht selbst finanzieren können? Machen wir aus ganz Kärnten ein rosarotes Tollhaus. Modern und aufgeschlossen wie wir sind, öffnen wir uns in alle Richtungen. Es lebe der Hedonismus wie im alten Rom“, sieht Klement schon den Verfall der Zivilsation über Kärnten kommen.