Bischof in Uganda warnt: „Geldgier macht schwul“

Eria Paul Luzinda, der Bischof von Mukuno in Uganda, hat öffentlich das Anwachsen der Homosexualität in dem afrikanischen Land beklagt. Er vermutet dahinter den Wunsch vieler Menschen in dem Land, zu Geld kommen zu wollen.

Schülern und Lehrern einer Schule sagte er: „Viele Ugander denken heute, Geld ist alles und sind bereit, alles – auch unmoralisches – dafür zu tun. Wegen ihrer Geldgier hat unser Volk unmoralische Handlungen angenommen, wie Homosexualität oder Lesbianismus. Die Jugend ist das Hauptziel dieser Handlungen, aber ich will euch raten, in solche Handlungen nicht verwickelt zu werden, weil sie euer Leben ruinieren“, gibt der Bischof seine Lebensweisheiten weiter.

Der Schulverwaltung in seiner Diözese hat Luzinda aufgetragen, nach Lesben und Schwulen in den Schulen Ausschau zu halten, weil seiner Meinung nach ihre Anwesenheit die nächste Generation Ugandas verderbe.

Homosexualität ist in Uganda verboten, der Bischof kämpft dafür, dass das auch so bleibt. In einer Rede im Juni sagte er in diesem Zusammenhang, „nicht alles, das aus Europa kommt, ist besser und muss angenommen werden“.