Lesbischwules Migranten-Magazin „MiGaY“ präsentiert

In Wien wurde ein neues Magazin für lesbischwule Migranten präsentiert. Unter dem Namen „MiGaY“ soll das Heft regelmäßig erscheinen und auf die besondere Situation von Lesben, Bisexuellen, Schwulen und Transgender mit nichtösterreichischer Herkunft aufmerksam machen.

Die Artikel sind teils in deutsch, teils in den Muttersprachen der Autoren gehalten. Wann auf die engagierte Nullnummer eine reguläre Ausgabe folgt, steht noch nicht fest. Geplant sind vier Ausgaben pro Jahr, die bei Lokalen, diversen Vereinen und bei Events der MigranntInnen und lesbischwulen Community auch in den Bundesländern erhältlich sein werden.

Peter Traschkowitsch, Vorsitzender der SoHo Wien, bezeichnete „MiGaY“ am Rande der Präsentation als „tolle und wichtige Bereicherung für die lesbischwule MigrantInnencommunity“. Auch die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger und der Grüne Gemeinderat Marco Schreuder waren bei der Präsentation und gratulierten den Schöpfern.

Bei ihrer Namensnennung dürften die Schöpfer des neuen Heftes allerdings eine Kleinigkeit übersehen haben: „MiGaY“ kann nicht nur als Kombination für „Migrant“ und „Gay“ – in Amerika ist es auch ein abfälliger Slangbegriff für „Schwuchtel“.

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