Iranischer Präsident verspottet Homo-Rechte

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat bei einer Siegesfeier im Zentrum Teherans vor zehntausenden Anhängern den Westen für die Gleichberechtigung Schwuler und Lesben verspottet.

Während die Weltöffentlichkeit davon ausgeht, dass Ahmadinejad das Wahlergebnis gefälscht hat, um seine Macht nicht an den liberaleren Gegenkandidaten Mir-Hossein Moussavi abgeben zu müssen, rief Ahmadinejad seinen jubelnden Anhängern zu, im Iran gebe es „eine echte Demokratie“, während die Politiker im Ausland „Homosexuelle und anderen Bodensatz umbuhlen, um ein paar Prozent mehr Stimmen zu bekommen“.

Im Iran droht Homosexuellen die Todesstrafe – diese wird auch an Minderjärhigen exekutiert. Um die Hinrichtungen international zu rechtfertigen, werden Schwule dabei oft als Kinderschänder dargestellt.