Karl Lagerfeld mag High-Class-Escorts

Während Modezar Karl Lagerfeld bis jetzt ein großes Geheimnis um sein Sexualleben gemacht hat, hat er sich dem Magazin „Vice“ gegenüber sehr offen geäußert: „Ich bevorzuge einen High-Class-Escort-Service”, so der Chanel-Designer, der auch zugibt, noch nie mit jemandem Sex gehabt zu haben, der älter war als er.

„Ich kann nicht mit Menschen schlafen, die ich liebe. Sex ist eine Sache, die vergänglich ist, aber Liebe kann für immer halten. Das ist doch eine gesunde Sache! Und für reiche Leute auch machbar. Die anderen brauchen Pornofilme. Ich bewundere Pornos! Ich glaube, dass es viel schwieriger ist, in einem Porno zu spielen als als Schauspieler irgendeine Emotion in seinem Gesicht zu reproduzieren.”

Keine Angaben machte Lagerfeld allerdings dazu, ob er bei dem Escortservice Männer oder Frauen bucht. Auf seine sexuelle Orientierung angesprochen, weicht er in dem Interview mit einer Jugendepisode aus: „Als ich ein Kind war, habe ich meine Mutter gefragt, was Homosexualität ist. Das ist 100 Jahre her – dafür war sie aber sehr offen: Meine Mutter sagte, dass Homosexualität wie Haarefärben sei: nichts. Manche sind blond, andere brünett. Es sei einfach kein Thema. Das war wirklich eine sehr gesunde Einstellung“, meint der Modezar.

Den Kampf um die Homo-Ehe kann Lagerfeld hingegen nicht verstehen: „In den 60ern sagten alle, dass wir das Recht haben, anders zu sein. Und jetzt wollen alle plötzlich ein bürgerliches Leben führen“, schüttelt er den Kopf.