Schwuler Präsident wäre für Amerikaner in Ordnung

Für die Hälfte der Amerikaner wäre ein schwuler Präsident in Ordnung. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der US-Illustrierten „Vanity Fair“ hervor.

Anlässlich der Diskussion um die „Don’t Ask, Don’t Tell“-Regel in den US-Streitkräften wollte die Zeitschrift wissen, bei welchen Spitzenjobs die Amerikaner keine Probleme mit Lesben und Schwulen hätten. Das erfreuliche Ergebnis: In keinem der gefragten Berufe wäre Homosexualität für die Befragten ein Problem.

Genau 50 Prozent hätten kein Problem mit einem schwulen Präsidenten, ein schwuler Außenminister wie Guido Westerwelle hätte in den USA eine Zustimmung von 56 Prozent, ähnlich viele Befragte würden auch einen homosexuellen Höchstrichter akzeptieren.

Überraschenderweise ist die Zustimmung bei Sportlern noch höher: 61 Prozent hätten kein Problem mit einem schwulen Basketball-Spieler, und wenn im American Football der Quaterback einer Super-Bowl-Mannschaft aufs eigene Geschlecht stehen würde, wäre das für 62 Prozent okay.

Ähnlich hoch wäre übrigens auch die Zustimmung für eine lesbische „Miss America“.

Für die Umfrage wurden übrigens 967 Erwachsene per Telefon befragt, die Schwankungsbreite der Ergebnisse liegt bei drei Prozent.