Sonntag, 21. Juli 2024
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Berlin: 38-Jähriger getötet, Escort unter Tatverdacht

Ein 38-Jähriger wurde in der Nacht zum Freitag in Berlin tot in seiner Wohnung gefunden. Nun ermittelt die Polizei: Der Tod dürfte in Zusammenhang mit dem Besuch eines Escorts stehen.

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Es war am Donnerstag um 22.45 Uhr, als ein Zeuge die Polizei alarmierte: Er hatte gerade seinen Nachbar leblos in dessen Wohnung in der Utrechter Straße in Wedding gefunden. Nach Auskunft von Polizei und Staatsanwaltschaft lässt die Situation, in der die Leiche gefunden wurde, auf ein Tötungsdelikt schließen.

Der 38-Jährige lag neben dem Bett, nur mit der Unterhose bekleidet

Wie die B.Z.  berichtet, soll das Bad des Mannes verwüstet gewesen sein, den 38-Jährigen fand der Nachbar leblos vor seinem Bett, nur mit einer Unterhose bekleidet. „Er lag dort in einer unnatürlichen Haltung. So fällt man nicht aus dem Bett“, so der Zeuge.

Wie die B.Z. berichtet, soll das 38 Jahre alte Opfer als Maler gearbeitet haben. Die Ermittler:innen gehen davon aus, dass der Tod des Mannes mit dem Besuch eines Escorts in Zusammenhang steht. Nachbar:innen sollen zuletzt mehrmals einen fremden, unbekannten Mann im Haus beobachtet haben.

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Nun sucht die Polizei nach Zeugen

Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, die am 14. Dezember 2023 im Bereich der Utrechter Straße 38 verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Sie können sich über das Hinweistelefon der 2. Mordkommission unter der Telefonnummer (030) 4664-911222 oder jede andere Polizeidienststelle melden.

Es ist nicht der erste Todesfall der letzten Wochen, der in Zusammenhang mit dem Besuch eines Escorts stehen dürfte: Ende November soll ein Sexarbeiter in Berlin-Marzahn einen 63-Jährigen erstickt haben. Danach nahm er den Wohnungsschlüssel der 86-jährigen Tante des Opfers, die im selben Haus wohnte, um diese auszurauben. Ein Tatverdächtiger konnte in diesem Fall bereits festgenommen werden.