Wien: Zentrum für Regenbogenfamilien kommt

Gemeinderats-Ausschuss genehmigt entsprechende Förderung

Regenbogenfamile
Symbolbild - Fotolia

Der Startschuss für das erste Regenbogenfamilienzentrum ist gefallen: Eine entsprechende Förderung für das Jahr 2016 wurde vom zuständigen Ausschuss des Wiener Gemeinderates genehmigt, nun kann die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten beginnen.

Diese werden sich wahrscheinlich in Margarethen befinden: Der fünfte Wiener Gemeindebezirk  ist der erste Unterstützer dieser Idee: Für den Bezirk sprechen die gute Lage, Verkehrsanbindung und das Miteinander. „So war sofort klar: Margareten ist der beste Platz für dieses Kompetenzzentrum!“, erklärt Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery. Die Errichtung eines Zentrums für Regenbogenfamilien ist Teil der Koalitionsvereinbarung zwischen SPÖ Wien und den Wiener Grünen. Umgesetzt wird es von einem eigenen Verein „Regenbogenfamilienzentrum“ in Kooperation mit dem Verein FAmOs (Familien Andersrum Österreich).

„Familie ist, wo Liebe ist“

Vorbild für das Regenbogenfamilienzentrum waren entsprechende Einrichtungen in Deutschland: „Der rege Zulauf, den das 2013 eröffnete Berliner Regenbogenfamilienzentrum hat, zeigt wie groß der Bedarf an speziellen Angeboten für Regenbogenfamilien ist. Wir freuen uns, dass wir nun auch in Wien Räumlichkeiten bekommen, in denen Eltern aber auch ihre Kinder in einem geschützten Rahmen zusammenkommen können“, erklärt Barbara Schlachter, Obfrau von FAmOs.

Und auch Sandra Frauenberger, die zuständige Stadträtin für Antidiskriminierung von gleichgeschlechtlichen und transgender Lebensweisen, freut sich, dass der Weg für das Zentrum für Regenbogenfamilien endlich frei ist: „Familie ist, wo Liebe ist. Deswegen freue ich mich sehr, gemeinsam mit dem Verein FAmOs und der Unterstützung aus Margareten das erste Regenbogenfamilienzentrum Österreichs starten zu können“, so Frauenberger.