Zehn homosexuelle Athleten bei den Paralympischen Spielen

Auch hier haben sich mehr Frauen als Männer geoutet

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Paralympisches Komitee

In Rio de Janeiro beginnen heute die Paralympischen Spiele begonnen. Auch bei dem Sportwettkämpfen der Menschen mit Behinderungen sind schwule und vor allem lesbische Teilnehmer vorne dabei. Das berichtet die Webseite „Outsports“.

Mindestens zehn LGBT-Athleten sind in den nationalen Teams für die Paralympischen Spieler. Als einziger offen schwuler Mann ist der britische Reiter Lee Pearson dabei. Die Mehrheit der homosexuellen Athleten sind allerdings – wie auch bei Olympia vor einigen Wochen – Frauen.

Die offen lesbischen Teilnehmerinnen bei den Paralympics sind Jen Armbruster (USA, Goalball), Abby Dunkin (USA, Rollstuhl-Basketball), Allison Jones (USA, Radrennen), Angela Madsen (USA, Leichtathletik), Asya Miller (USA, Goalball), Desiree Miller (USA, Rollstuhl-Basketball), Cindy Ouellet (Kanada, Rollstuhl-Basketball), Moran Samuel (Israel, Rudern) und Marieke Vervoort (Belgien, Rollstuhl-Rennen).

Auch zwei homosexuelle Flaggenträger

Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen wurden bei den Paralympics auch zwei offen homosexuelle Athleten als Flaggenträger für den Einzug ausgewählt: Für die USA trägt Allison Jones die Flagge, für Großbritannien Lee Pearson.

Die Paralympischen Spiele dauern noch bis 18. September. Dabei messen sich etwa 4.500 Sportler mit Behinderung in 22 verschiedenen Sportarten.