Pornostar Chris Bines wollte Marihuana für eine Million Dollar verkaufen

Nun droht dem beliebten Pornodarsteller bis zu einem Jahr Haft

Chris Bines
Hot House Video

Erneut steht ein schwuler Pornostar in den USA vor Gericht: Chris Bines, der für Label wie Falcon Studios und Raging Stallion vor der Kamera stand, hat sich vor einem Gericht im Bundesstaat Florida des Drogenhandels schuldig bekannt.

Chris Bines und seine Komplizen wollten hundert Kilo Marihuana verkaufen

Bines, der bürgerlich Steven Sholly heißt, wurde bereits im August festgenommen. Bis zur Verhandlung, die am 9. Jänner 2018 beginnen soll, befindet sich der 30-Jährige aber auf freiem Fuß. Gemeinsam mit sieben anderen Männern, die ebenfalls angeklagt sind, soll er versucht haben, etwa hundert Kilogramm Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von einer Million Dollar zu verkaufen.

Marihuana darf in Florida nur als verschreibungspflichtiges Medikament legal abgegeben werden. Für nicht-medizinische Zwecke ist der Gebrauch in dem US-Bundesstaat nicht legal. Bei einer Verurteilung droht Chris Bines bis zu einem Jahr Haft – wegen seiner Kooperation mit den Behörden dürfte die Strafe aber deutlich milder ausfallen. Einigen seiner Komplizen wird neben Drogenhandel auch Geldwäsche zur Last gelegt.

Zuletzt spielte der 30-Jährige eine Hauptrolle für Hot House Video

Bines ist bereits seit mehreren Jahren als Darsteller für Schwulenpornos aktiv. Neben Szenen für Falcon Studios und Raging Stallion ist er auch bei anderen Labels wie Randy Blue ein beliebter Darsteller. Erst kurz nach seiner Verhaftung brachte das Label Hot House Video den Hochglanz-Porno „Dark Matter“ auf den Markt, bei dem Bines gemeinsam mit Johnny V die Hauptrolle spielt.

Der 30-Jährige ist nicht der einzige Pornostar, der derzeit Probleme mit dem Gericht hat: Dem ehemaligem Darsteller Matthew Rush werden der Besitz von Crystal Meth und entsprechendem Drogenzubehör vorgeworfen. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahren Haft.

Wie das Pornoblog Str8UpGayPorn berichtet, ist derzeit auch der Gay-for-Pay-Darsteller Sebastian Young in Polizeigewahrsam. Ihm wird vorgeworfen, seine fünfjährige Tochter vergewaltigt zu haben.