Hosi Wien: Eingetragene Partnerschaft, aber dalli!

„Nachdem sich die ÖVP-Perspektivengruppe zu einer rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare durchgerungen hat, fordern wir die ÖVP und die Bundesregierung auf, für die rasche Einführung der Eingetragenen Partnerschaft zu sorgen“, so Hosi-Wien-Obfrau Ute Stutzig zu den neuesten Bewegungen in der österreichischen Innenpolitik.
„Uns war von Anfang an klar, dass die ÖVP weder von einer Öffnung der standesamtlichen Ehe noch von einer Adoptionsmöglichkeit für gleichgeschlechtliche Paare zu überzeugen ist, weshalb wir mit dem jetzt präsentierten Resultat der Diskussionen der Perspektivengruppe durchaus zufrieden sind.“, jubelt die Obfrau.
Und auch Obmann Christian Högl stimmt in den schwarzen Jubelchor ein: „Wir freuen uns sehr über diesen Fortschritt in der Haltung der ÖVP gegenüber homosexuellen Partnerschaften. Wir können damit leben, dass nicht ‚Ehe‘ draufsteht, solange die ‚Ehe‘ – minus Adoption – drin ist.“
Wann die ersten Eingetragenen Partnerschaften geschlossen werden können, ist für die Hosi Wien auch klar: „In einem Jahr, Ende Oktober 2008, wird die HOSI Wien Gastgeberin des 30. Europa-Kongresses der Internationalen Lesben- und Schwulenvereinigung ILGA sein. Es wäre für das Image Österreichs als modernes, progressives und den Menschenrechten verpflichtetes Land mehr als zuträglich, könnten bis dahin schon die ersten Paare ihre PartnerInnenschaft auf den österreichischen Standesämtern eintragen lassen“, so Obfrau Stutzig.