Huckabee: „Schwule sind Gesundheitsrisiko“

Extrem konservativ sind die Aussagen des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Mike Huckabee, die er 1992 bei seiner ersten politischen Kandidatur vertrat. Und auch heute distanziert er sich nicht von seiner damaligen Meinung.

Lesben und Schwule wolle er nicht aus der Armee verbannen, er wirft aber ein: „Ich glaube, es wäre ein schändlicher Akt der Regierung, etwas zu erlauben, das von Natur aus unzulässig ist. Ich glaube, Homosexualität ist eine anormale, unnatürliche und sündige Lebensweise, und heute wissen wir auch, dass sie ein gefährliches öffentliches Gesundheitsrisiko darstellt“.

Und auch nach seiner Präsidentschaftskandidatur bleibt Huckabee bei seiner Meinung. Dafür gibt er zu, dass er seine Antwort heute „etwas anders“ formulieren würde. Huckabee ist in die Schlagzeilen geraten, weil er in einer älteren Stellungnahme HIV-Positive isolieren wollte und sich bis heute nicht von dieser Aussage distanziert hat. Außerdem ist er gegen die Aufstockung von Forschungsmittel für ein Mittel gegen HIV.