„Berufsschwuchtel“: Stellungnahme Keszlers

Zum Urteil des Wiener Landesgerichts, dass der persönliche Assistent von Rechtsaußen Andreas Mölzer, Dimitrij Grieb, Lifeball-Organisator Gery Keszler eine „Berufsschwuchtel“ nennen darf, gibt es eine erste Reaktion Keszlers: „Es ist ein menschliches Fehlurteil: Ich fühle mich durch den Vorwurf ‚Berufsschwuchtel’‚ gerade von einer Person wie dem Autor Dimitrij Grieb, der ein enger Mitarbeiter des Rechtsaußen Mölzer ist, zutiefst beleidigt.“, beginnt Keszler die Stellungnahme.

Weiter: „Herrn Grieb ist jede menschliche Verantwortung gegenüber Andersdenkenden und Minderheitsgruppen abzusprechen. Es ist durchsichtig, dass er damit allgemein homosexuelle Menschen herabsetzen wollte.

Der Life Ball zählt international zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Aids-Charity-Aktionen. Es werden jährlich Millionenbeträge aufgebracht, die den Opfern der weltweit größten Epidemie zu Gute kommen. Darüber hinaus ist dieses Ereignis ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Stadt Wien geworden.“, erklärt Keszler weiter.

„Niemand würde es als gerechtfertigt akzeptieren, wenn in gleich schamloser, herabsetzender Form über Vertreter der Krebshilfe und ähnlicher Spendenforen hergezogen wird.

Herr Grieb nützt offenbar die Minderheitenfeindlichkeiten von Teilen der Bevölkerung gegen Homosexuelle für seine Beleidigung aus: Dimitrij Grieb diffamiert mich stellvertretend für eine ganze Gruppe von Menschen.“, so Keszler abschließend.